Nachhaltiger, umweltfreundlicher und resistenter - Das ist der Apfel der Zukunft. Wie der "Pia41" den Obstanbau verändern soll und warum diese Veränderung dringend notwendig ist.
Die aktuellen Herausforderungen im Apfelanbau sind vielfältig und komplex. Einerseits stellt der Klimawandel mit seinen Wetterextremen wie unvorhersehbaren Temperaturschwankungen und erhöhten Niederschlagsmengen neue Anforderungen an die Robustheit der Apfelsorten. Andererseits erhöht der Druck zu nachhaltigerem Wirtschaften die Notwendigkeit, den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln zu minimieren, ohne Ertrag und Qualität zu beeinträchtigen.
Hier setzt "Pia41" an: Ein Apfel, der nicht nur schmecken soll, sondern auch den Anforderungen einer nachhaltigen Landwirtschaft gerecht wird.
Die Entwicklung eines Apfels ist ein langwieriger Prozess, der Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern kann. Der Pia41 ist das Ergebnis intensiver Forschung und Züchtung, bei der die Wissenschaftler*innen besonders auf Resistenz gegenüber Krankheiten, insbesondere Pilzen, geachtet haben. Aber auch der Geschmack kam nicht zu kurz: Die Pia41 soll eine angenehme Süße mit einer leichten Säure vereinen.
Durch seine besondere Resistenz gegenüber Krankheiten wie dem Apfelschorf kann der Einsatz von Fungiziden deutlich reduziert werden. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch den Landwirt*innen, die weniger Kosten für den Pflanzenschutz aufwenden müssen.
Noch ist der Pia41 nicht überall erhältlich, aber das soll sich in den nächsten Jahren ändern. Einige ausgewählte Supermärkte und Bioläden führen diesen besonderen Apfel bereits und die Nachfrage steigt stetig. Wer also einen Blick in die Zukunft der Apfelwelt werfen möchte, sollte die Augen offen halten.
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