Beschreibung
Zu Beginn lautete die Diagnose: Gehirnerschütterung. Eine in der Eishockey-Szene nicht seltene Diagnose. Die Branche rechnete nach diesem Check gegen Blum in der Februarnacht 2021 fest mit der Rückkehr des Verteidigers. Doch er kam nie mehr zurück. "Es war medizinisch nicht möglich. Ich habe nicht mehr das nötige Niveau erreicht. Ich konnte meinen Körper und Kopf nicht so belasten, dass ich symptomfrei gewesen wäre und Eishockey hätte spielen können. Mir ist schwindlig geworden, wenn es zu schnell ging auf dem Eis." Das, was Blum nach dem Check alles erlebte, nennt er eine Riesen-Achterbahnfahrt. Ein Auf und Ab auf so vielen Ebenen. "Emotional, physisch, gesundheitlich. Plötzlich stand alles Kopf", erzählt Blum. Das Gespräch mit Eric Blum führt Calvin Stettler.