17:50 - 18:35
Arte

    Seen der Welt - Naturparadiese im Wandel

    Dokumentation • D 2024 • 45 Minuten

    Welt der Extreme

    Weltweit gibt es mehr als 100 Millionen Seen, die für Mensch als auch Tier überlebensnotwendig sind. Das Süßwasser stellt für die Hälfte aller Fische den Lebensraum dar und bietet somit für Vögel, Amphibien und Insekten eine gute Nahrungsquelle. Einige Seen zeichnen sich jedoch durch extreme Bedingungen aus und sind giftig, salzig oder besitzen eine hohe Temperatur. Der Meeresbiologe und Forschungstaucher Uli Kunz begibt sich in diesen besonderen Lebensraum und erkundet die größten, tiefsten und außergewöhnlichsten Seen der Welt. Schweden gilt als das Land der 100.000 Seen. Unter ihnen befindet sich auch der größte See im westlichen Europa: Der Vänern. Doch wann und wie sind diese Seen entstanden? Was lebt in der Tiefe? Und welche Rolle spielt der Hecht, der größte Räuber im See? Von der skandinavischen Seenplatte reist Uli Kunz über den Bodensee bis zu den großen Seen Afrikas und Nordamerikas. Kanada ist mit mehr als zwei Millionen Seen das Land mit den meisten Seen der Welt. Weltberühmt sind die Great Lakes an der Grenze zwischen den USA und Kanada. Sie sind ein Naturparadies - und ein Zentrum für Handel und Schifffahrt. Mehr als 30 Millionen Menschen leben in ihrem Einzugsgebiet. Welche Geschichten erzählen die Wracks am Grund der Großen Seen - und wie kann man sie für die Zukunft erhalten? Ein Stück weiter nördlich liegt ein weltweit einzigartiges Freiluftlabor: Forschende verschmutzen hier die Natur: um sie zu schützen und besser zu verstehen. Denn Seen sind ein Ökosystem im ständigen Wandel - manche existieren nur für einige Monate, andere für Millionen von Jahren.

    Regie:
    Claudia Ruby

    Wiederholungen

    25. April16:20Arte Seen der Welt - Naturparadiese im Wandel Welt der Extreme

    Sendungsinfos

    OT
    Originaltitel:
    Seen der Welt - Naturparadiese im Wandel
    Folgesendung: 18:35 / Arte

    Wasserhöhlen - Labyrinthe in der Tiefe

    Nasse Unterwelten
    45 Minuten
    zur Folgesendung