Markus Lanz völlig baff: Gast nimmt Elon Musk in Schutz
Tesla-Chef und Multi-Milliardär Elon Musk ist zu einer echten Reizfigur geworden. Bei "Markus Lanz" (ZDF) warnte Politologin Cathryn Clüver Ashbrook vor der Gefahr, die von Musk ausgeht. Derweil versuchte "Welt"-Herausgeber Ulf Poschardt, den Unternehmer in Schutz zu nehmen.
Dank Unternehmen wie Tesla und SpaceX wurde Elon Musk jahrelang als brillantes Genie und Technologie-Wunder gefeiert. Seit der Milliardär und reichste Mann der Welt jedoch aktiv im Weißen Haus unter Donald Trump mitmischt, häuft sich die Kritik an ihm. Auch seine teils aggressiven Aussagen auf der Social-Media-Plattform X, die Musk im Oktober 2022 mit einem 44-Milliarden-Dollar-Deal übernommen hat, sorgen fast täglich für Furore. Grund genug für Markus Lanz, am Dienstagabend zu fragen, was für ein Typ der gebürtige Südafrikaner wirklich ist.
Ex-VW-Chef Herbert Diess, der Musk auch persönlich kennt, erklärte: "Elon Musk ist sicherlich getrieben von dem Willen, die Welt zu verändern - in seinem Sinne Macht anzuhäufen." Diess ergänzte, dass Musk zwar "sicherlich ein großer technischer Innovator" und "ein Energiebündel" sei, aber "heute muss man ihn, glaube ich, auch sehen als Teil dieses neuen Amerikas".
Poschardt über Musk: "unglaublich inspirierend"
"Welt"-Herausgeber Ulf Poschardt sah die radikale Haltung von Elon Musk derweil nicht so problematisch und stellte klar: "Er versucht ja gar nicht, der normale Typ zu sein." Vielmehr sei es laut Poschardt "unglaublich inspirierend", sich in einem Raum mit Musk aufzuhalten. Der Journalist ergänzte, dass er es zwar "bewundere", was Musk "in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten aufgebaut hat, aber das heißt nicht, dass ich blind bin für all die Dinge, von denen ich glaube, dass sie dumm sind. Wie zum Beispiel der Text, den er bei uns zur AfD geschrieben hat."